Windows CE (Intel-Board)
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Das Original-Betriebssystem - Windows CE.net 4.2
Das Original-Betriebssystem der Zenega im Auslieferungszustand ist Windows CE.net 4.2.
Die standardmässig installierten Anwendungen sind
- Internet Explorer
- Windows Explorer
- Mediaplayer
Nach dem Start des Betriebssystems wird im Internet Explorer die Seite http://tfs.t-online.de/index.html?... im Fullscreen-Modus und ohne Adressleiste gestartet, so dass man keinen Zugriff auf den Desktop oder andere Windows CE Anwendungen hat.
Achtung Telekom S100er mit - Windows CE 5 und/oder Telekom Versionen 1.8.x oder höher
Die unten beschreibene Lösung scheint hier nicht zu funktionieren. Es wird nur eine Standardanzeige aufgeführt die besagt, dass keine Verbindung möglich ist! Die Aktuellen Boxen haben eine Software Version 2.0.x.
Möglichkeiten des Zugriffs auf das Betriebssystem
Um diesem Missstand abzuhelfen und an die Windows CE Oberfläche der Zenega zu kommen, gaukelt man der Box mit einem eigenen Web-Server und lokalem DNS-Spoofing den T-Online Webserver vor.
Man benötigt dazu einen DNS-Server, der anstatt tfs.t-online.de, die IP Adresse des eigenen Web-Servers zurückliefert.
Auf diesem Server sollte es einen Link zu einer MP3-Datei geben. Wenn man diesen Link anklickt, öffnet sich der Mediaplayer und über den Web-Button (der grüne Pfeil rechts oben beim Mediaplayer) kann man nun den Internet-Explorer mit Toolleiste starten.
Unter den Internoptionen kann man dann die Default-Startseite auf den eigenen (oder einen beliebigen anderen) Web-Server ändern, so dass DNS-Spoofing danach nicht mehr notwendig ist.
Über den Internet Explorer können wir jetzt auch auf andere Rechner im Netzwerk zugreifen (Eingabe z.B. \\192.168.0.1\freigabename) und so nach und nach das originale WinCE an unsere Bedürfnisse anpassen.
DNS-Spoofing unter Fedora FC4
Unter Fedora FC4 den DNS Server installieren und den Service named starten. Daran denken die lokale Firewall von Fedora zu deaktivieren oder zumindest DNSAnfragen zuzulassen. Jetzt müssen für tfs.t-online.de die DNS-Records erstellt werden, die anstatt der richtigen IP Adresse, die Adresse des eigenen Web-Servers zurück gibt. Dazu muss ein weiterer Eintrag in die Datei /etc/named.conf gesetzt werden:
zone "t−online.de" {
type master;
notify no;
allow−query { any; };
file "t−online.zone";
};
und ggf. ein Eintrag für Reverse Lookups. Dabei ist die IP-Adresse des eigenen Webservers einzutragen, hier in diesem Beispiel lautet diese: 192.168.2.110
zone "2.168.192.in-addr.arpa" {
type master;
notify no;
file "192-168-2.zone";
};
Nun müssen die beiden Zone-Dateien im Verzeichnis /var/named erstellt werden. Hier sind der nameserver ns1 und der Web-Server tfs auf dem selben Rechner 192.168.2.110.
;
; Zone file for t-online.de
;
; The full zone file
;
$TTL 3D
@ IN SOA ns1.t-online.de. hostmaster.t-online.de. (
200211152 ; serial#
3600 ; refresh, seconds
3600 ; retry, seconds
3600 ; expire, seconds
3600 ) ; minimum, seconds
;
NS www ; Inet Address of nameserver
;
localhost A 127.0.0.1
tfs A 192.168.2.110
ns1 A 192.168.2.110
www CNAME ns1
;
; Filename: 192-168-2.zone
;
; Zone file for 192.168.2.x
;
$TTL 3D
@ IN SOA www.my-site.com. hostmaster.my-site.com. (
200303301 ; serial number
8H ; refresh, seconds
2H ; retry, seconds
4W ; expire, seconds
1D ) ; minimum, seconds
;
NS www ; Nameserver Address
;
110 PTR tfs.t-online.de.
Als letztes muss als Primary DNS-Server in der Netzwerk-Konfiguration des Zenegas der Nameserver angeben werden, also hier 192.168.2.110. Das war's schon! Nun bootet den Zenega nochmal neu und anstatt T-Online Vision sieht man nun den eigenen Web- Server.
DNS-Spoofing unter Windows
Für das DNS-Spoofing unter Windows verwendet man z.B. die Trialversion von http://www.simpledns.com. Diese kann 14 Tage lang kostenlos getestet werden, das sollte ausreichen ;-) oder das kostenlose aber evtl. etwas umständlicher zu konfigurierende BIND 9 (http://www.isc.org/index.pl?/sw/bind/bind9.php).
Zunächst muss im Netz ein Webserver laufen, dieser darf NICHT die localhost IP 127.0.0.1 haben, sondern eine IP, die dem Netz des Zenega entspricht (z.B. PC 192.168.0.1, Zenega 192.168.0.2, Webserver 192.168.0.3, es geht z.B. auch der Webserver der DBox2, wenn diese im gleichen Netz ist).
Die Einstellungen in SimpleDNS:
Im Menü Tools - Edit DNS Records benutzt man am besten den Quick Domain Wizzard. Die Eingaben müssen natürlich auf die jeweiligen Netzeinstellungen übertragen werden. Wichtig ist, dass die gespoofte Adresse tfs.t-online.de ist.
Je nach Netzwerkkonfiguration kann es auch genügen, bei dem im Zenega eingetragenen DNS-Server in der hosts-Datei einen entsprechenden Eintrag zu machen:
[...] localhost 127.0.0.1 tfs.t-online.de 192.168.0.3 [...]
==> Zenega mit T-Online Vision 1.81 (). Bei mir ist der Webserver installiert und die DNS-Einträge sind umgebogen. Wenn ich nun T-Online aufrufe, erscheint eine weiße Seite, auf der nach ca. 20 Sekunen ein Text erscheint. Leider zu kurz, um ihn zu lesen. Nachdem der Text verschwunden ist, kommt die Standardseite, dass kein Netz vorhanden wäre. Weiß jemand etwas darüber ?
Anpassungen der Windows CE Installation
Die standardmässig installierten Anwendungen auf der Zenega lassen eine über T-Online VOD hinausgehende Nutzung kaum zu. Deshalb sollten, wenn man als OS weiterhin Windows CE nutzen will sollten zumindest ein paar grundlegende Anpassungen vorgenommen werden.
Einstellen der Bildschirmauflösung für den TV-Screen
Die Windows CE Oberfläche ist auf dem TV wegen des Overscans nur teilweise sichtbar, um den kompletten Desktop auf dem TV-Bildschirm zu sehen können wir in der Registry folgenden Eintrag verändern:
HKEY LOCAL MACHINE -> Drivers -> Display -> Intel -> Param -> Attr
Dort in etwa folgendes einstellen
HPosition: 30 HScale: 640 VPosition: 35 VScale: 480
TV-Monitor Umschaltung
dieser Beitreag ist noch ungeprüft: mit der igdctrl.exe kann man den TV oder Monitor abschalten
in cmd
cd windows igdctrl -d -hd 0 = schaltet den TV aus igdctrl -e -hd 0 = schaltet den TV an
igdctrl -d -hd 1 = schaltet den monitor aus igdctrl -e -hd 1 = schaltet den monitor an

